FÜR UNTERNEHMER UND FÜHRUNGSKRÄFTE
IN DÜSSELDORF, SOLINGEN ODER ONLINE
Sowohl innerhalb von Beratungsprojekten als auch unabhängig davon biete ich Business Coaching für Unternehmer und Führungskräfte an.
Im Coaching betrachten wir die Wechselwirkungen zwischen den persönlichen Anliegen des Klienten und den Dynamiken im Unternehmen. Psychologie trifft auf Soziologie und Betriebswirtschaft – mit klarem Blick, fundierter Analyse und einem Gespür für das noch Unausgesprochene.
Meine Klienten bewegen sich in komplexen, anspruchsvollen Umfeldern und fordern viel von sich selbst – hoffentlich, ohne sich dabei zu verlieren.
Das Coaching dient einer gestärkten Entscheidungsfähigkeit und dem bewussteren Umgang mit den eigenen inneren Dynamiken.
Die konkreten Anliegen können vielfältig sein. Ein paar Beispiele finden sich unten.
Als Coach biete ich ein wohlwollendes Gegenüber, das über Reflexion, Konfrontation und methodisch fundierte Interventionen wirkt.
Unsere Coaching-Sitzungen finden virtuell oder persönlich statt – und sind:
Im Erstgespräch lernen wir uns kennen und entscheiden gemeinsam, ob wir eine tragfähige Arbeitsebene gefunden haben.
Du möchtest noch etwas mehr über mich erfahren?
ETWAS AUSFÜHRLICHER ERLÄUTERT
Wenn Du über Coaching nachdenkst, dann vermutlich nicht aus Neugier. Sondern weil etwas besser laufen soll. Vielleicht geht es um klarere Entscheidungen, um Führung, die leichter wird, oder um den Wunsch, wieder mehr Kontrolle über das eigene Unternehmen zu gewinnen. Das ist nachvollziehbar – und gleichzeitig genau der Punkt, an dem Coaching oft zu kurz greift.
Denn die Erwartung, dass Coaching vor allem bessere Lösungen liefern soll, übersieht etwas Entscheidendes: Die meisten unternehmerischen Probleme entstehen nicht, weil Dir Wissen fehlt. Sie entstehen, weil Du Dich selbst – und die Art, wie Du wahrnimmst, entscheidest und handelst – nicht ausreichend verstehst.
Das klingt zunächst kontraintuitiv. Schließlich bist Du vermutlich genau deshalb erfolgreich, weil Du gut funktionierst. Du triffst Entscheidungen unter Druck, übernimmst Verantwortung, hältst Komplexität aus und bringst Dinge voran. Genau diese Fähigkeit ist die Grundlage unternehmerischen Handelns. Und gleichzeitig liegt darin eine kaum beachtete Falle.
Denn wer dauerhaft funktioniert, verliert mit der Zeit den Kontakt zu den eigenen inneren Prozessen. Entscheidungen werden schneller getroffen, als sie bewusst wahrgenommen werden. Muster schleifen sich ein. Reaktionen automatisieren sich. Und irgendwann entsteht eine merkwürdige Diskrepanz: Nach außen läuft vieles gut – und innerlich wird es unklarer.
In diesem Zustand entstehen viele typische Coaching-Anliegen. Du willst klarer führen, besser delegieren, wirksamer entscheiden oder Dein Unternehmen weiterentwickeln. All das sind sinnvolle Fragen. Aber sie greifen oft zu kurz, weil sie voraussetzen, dass es sich um ein Kompetenzproblem handelt. Als würde Dir etwas fehlen, das Du nur noch lernen oder optimieren musst.
In der Praxis ist es meist anders. Du weißt längst, was sinnvoll wäre. Du weißt, dass Du mehr Verantwortung abgeben solltest – und tust es trotzdem nicht. Du erkennst Konflikte – und gehst ihnen aus dem Weg. Du triffst Entscheidungen – und relativierst sie später wieder. Das hat wenig mit fehlendem Wissen zu tun. Es hat mit Selbststeuerung zu tun.
Genauer gesagt: mit der Art, wie Du Deine eigene Wahrnehmung, Deine inneren Bewertungen und Deine Bedürfnisse regulierst. Und genau hier setzt wirksames Coaching an.
Das wird besonders deutlich, wenn man einen Schritt weitergeht und nicht nur auf Dich als Person schaut, sondern auf Dein Unternehmen. Viele Unternehmer betrachten ihr Unternehmen wie ein System, das sie steuern: mit Strukturen, Prozessen, Strategien und Mitarbeitenden. Das ist richtig – und gleichzeitig unvollständig.
Denn Dein Unternehmen ist nicht nur ein System, das Du gestaltest. Es ist auch ein System, das Deine Muster widerspiegelt. Dein Umgang mit Kontrolle zeigt sich in der Organisation. Deine Art, mit Konflikten umzugehen, prägt die Kultur. Deine Entscheidungslogik wird zur Entscheidungslogik Deines Teams.
Wenn Dein Unternehmen stark von Dir abhängig bleibt, wenn Entscheidungen zäh sind, wenn Konflikte nicht sauber bearbeitet werden oder wenn sich alles immer wieder um dieselben Themen dreht, dann lohnt sich eine unbequeme Frage: Was hat das mit Dir zu tun?
Genau an dieser Stelle beginnt Coaching im eigentlichen Sinne. Nicht dort, wo nach besseren Lösungen gesucht wird, sondern dort, wo die eigene Beteiligung sichtbar wird.
Das bedeutet konkret: Im Coaching geht es weniger darum, neue Strategien zu entwickeln. Es geht darum, genauer wahrzunehmen, was bereits passiert. Was nimmst Du systematisch nicht wahr? Welche Überzeugungen steuern Dein Handeln, ohne dass Du sie hinterfragst? Welche Bedürfnisse treiben Dich an – und welche vermeidest Du konsequent? Und vielleicht die schwierigste Frage: Wie erzeugst Du selbst die Situationen, über die Du Dich gleichzeitig beschwerst?
Diese Art von Fragen fühlt sich selten sofort hilfreich an. Im Gegenteil. Viele erleben den Beginn eines echten Coachingprozesses eher als Verunsicherung. Dinge werden komplexer statt einfacher. Widersprüche treten deutlicher hervor. Entscheidungen fühlen sich nicht mehr so eindeutig an wie zuvor.
Das ist ein Hinweis darauf, dass Coaching beginnt zu wirken.
Denn unternehmerische Entscheidungen sind keine Rechenaufgaben mit eindeutig richtigen Lösungen. Du bewegst Dich fast immer in Spannungsfeldern. Zwischen Wachstum und Stabilität. Zwischen Kontrolle und Vertrauen. Zwischen Tempo und Sorgfalt. Jede Entscheidung bedeutet, etwas zu gewinnen – und gleichzeitig etwas anderes aufzugeben.
Im Alltag wird diese Ambivalenz oft überdeckt. Durch Aktivität, durch neue Maßnahmen, durch operative Dynamik. Das fühlt sich produktiv an, ist aber häufig nur eine Form der Vermeidung. Klarheit entsteht nicht dadurch, dass Du mehr tust. Sondern dadurch, dass Du mehr wahrnimmst.
Und genau dabei unterstützt Coaching. Nicht, indem es Dir sagt, was richtig ist. Sondern indem es Deine Wahrnehmung präzisiert und Deine Entscheidungsgrundlagen verändert.
Das bestimmt auch die Rolle des Coaches. Wenn Du Coaching ernst nimmst, brauchst Du keinen Dienstleister, der Dir Methoden liefert oder Dich bestätigt. Du brauchst ein Gegenüber, das bereit ist, Dich zu konfrontieren. Jemanden, der Inkongruenzen anspricht, Deine Erklärungen hinterfragt und Dinge sichtbar macht, die Du selbst übergehst. Wohlwollend und direkt.
Das ist nicht immer angenehm. Aber es ist kraftvoll und klärend. Genau darin liegt die Wirksamkeit.
Das funktioniert nur unter bestimmten Bedingungen. Coaching bringt Dir wenig, wenn Du vor allem schnelle Lösungen suchst oder davon ausgehst, dass die Ursache Deiner Probleme primär im Außen liegt. Es wird dann interessant, wenn Du bereit bist, Dich selbst einzubeziehen. Wenn Du nicht nur verstehen willst, was Du tun solltest, sondern warum Du es bisher anders machst.
Dann entsteht ein anderer Hebel. Einer, der tiefer geht als jede Methode.
Am Ende geht es im Coaching nicht um bessere Strategien. Es geht um Deine Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, die Du wirklich tragen kannst. Dafür brauchst Du kein zusätzliches Wissen, sondern mehr Klarheit über Dich selbst: über Deine Muster, Deine Motive und die Art, wie Du Dich in komplexen Situationen steuerst.
Und genau deshalb beginnt unternehmerisches Wachstum nicht zuerst im Unternehmen.
Es beginnt bei Dir.
Mit der Art, wie Du wahrnimmst.
Mit der Art, wie Du verstehst.
Und mit der Art, wie Du entscheidest.
Dafür biete ich Dir ein echtes Gegenüber.
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SCHATTEN IM BLICK
Aber ja, und nicht zu knapp. Daher sollten Entscheider einige Punkte im Blick behalten. Dazu habe ich einen eigenen Artikel geschrieben und mit einer erfahrenen Kennerin und Autorin einen Podcast gemacht.
Coaching hat sich in den vergangenen Jahren von einer diskreten Unterstützung des Top-Managements zur selbstverständlichen Ressource für Führungskräfte aller Ebenen entwickelt. Daher ist es als Entscheider wichtig, nicht nur die vollmundigen Leistungsversprechen, sondern auch die Schattenseiten des Coachings zu kennen.
In dieser Folge von „Takt & Taumel“ spreche ich Svenja Hofert über die Schattenseiten des Coaching-Booms.
Was passiert, wenn plötzlich alles Coaching ist? Wenn Unternehmen Coaches einkaufen, Führungskräfte coachen sollen und Mitarbeitende sich selbst optimieren? Und warum führt das manchmal genau zu dem Gegenteil von dem, was beabsichtigt war?
Svenja bringt jahrzehntelange Erfahrung aus Coaching, Beratung und Organisationsentwicklung mit – und eine klare These: Der Coaching-Markt ist aus dem Gleichgewicht geraten. Zwischen Selbstfindung, Geschäftsmodell und organisationaler Realität entstehen Spannungen, die oft übersehen werden.
Es geht um:
Eine Folge über Resonanz statt Tools, Verantwortung statt Methoden – und darüber, warum nicht jede gute Absicht auch gute Wirkung hat.
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Philipp Simanek
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